Wenn ich einmal groß bin, werde ich Ballerina


Ich weiß nicht, ob Ihr so oft wie ich Ballerinas tragt, aber ich muss sie jedes Jahr auswechseln, meist weil ich sie dermaßen auslatsche, dass sie fast schon reif für den Schrottplatz wären. Falls es eine Beihilfe für den Kauf von neuen Ballerinas gäbe, wäre ich die Erste, die sie anfordern würde. Wie auch immer, kennt Ihr eigentlich die Geschichte der Ballerinas? Es gibt interessante Theorien und Quellen dazu.

Der Name verät seine Herkunft. Anfang des 19. Jahrhunderts trug die Primaballerina Marie Taglioni Spitzenschuhe, die alles andere als bequem waren, aber ihr Mut diktierte den Trend in dieser fantastischen Welt, von der alle kleinen Mädchen träumen. Davor, während der Französischen Revolution, war der Absatz gang und gäbe. Nach dem Fall der regierenden Bourgeoisie wurde der Absatz jedoch für vulgär erklärt und verschwand selbst aus den aristokratischen Kleiderschränken und wurde durch flache Schuhe ersetzt.

Die Materialauswahl reicht von Seide und Satin, Leder und Stoff bis hin zu PVC, Baumwolle oder Lack. Falls Ihr jedoch nicht das Budget oder den Bekanntheitsgrad einer Audrey Hepburn habt und Euch nicht wie einst Jacqueline Kennedy jeden Monat ein Paar Gattinoni leisten könnt (folgendes Foto), werdet Ihr mir sicher zustimmen, dass die Mode fantasievolle Wege findet, um einem entgegenzukommen.

Vor allem sind sie auch dieses Jahr nicht für Out erklärt worden, und dies schon seit einiger Zeit… Wenn Ihr sie also schon habt und sie noch nicht kaputt gelaufen sind, steht es günstig für Euch. Falls Ihr hingegen in ein Paar neue Ballerina investieren wollt, empfehle ich Euch spezielle (aber nicht zu übertriebene) Formen, Pastellfarben oder aber auch einfaches Schwarz, je nach den Farben Eures Kleiderschrankes (die Kleidung dort drin, nicht die Schranktüren). Ein großes Ja zu Schleifen und anderen wirkungsvollen Dekorationen – aber eher Nein zu auffälligen, protzigen Rosen, aber Ja zu Mustern. Wenn man sich nicht bei den Accessoires traut, wo soll man sich sonst trauen? Ich möchte Euch dabei besonders diese Art Schuhe ans Herz legen, weil mein dringendes Bedürfnis mit diesem Modell auf dem Foto gestillt wird… natürlich eigens von der Marke Patrizia Pepe konzipiert und zur Zeit als Angebot für 33 Euro auf der Webseite erhältlich. Alles, was ich Euch auf diesen Blog-Seiten empfehle, wurde persönlich von mir ausgewählt und ist für jedermann erschwinglich. Falls die Marken für solche Schnäppchenpreise bereit stehen, warum nicht von der Großzügigkeit profitieren und die eigene Garderobe bereichern? (Als ob man dafür ein großes Opfer aufbringen müsste…) Bis zur nächsten Empfehlung!

Ambra.

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